Verwaltungsgemeinschaft
Stadt Grevesmühlen und Amt Grevesmühlen-Land

    25 Jahre Stadtsanierung

    Foto: K. Lonkowski
    Foto: K. Lonkowski

    Zum Wochenende befestigt unser Bauhof, deutlich sichtbar für alle, Banner zum 25. Jubiläum der Städtebauförderung in der Innenstadt.
    (Plan der Außenausstellung zum Tag der Städtebauförderung 2016)
    An der Kirche, an der Bibliothek, am Rathaus und an vielen weiteren Orten wird damit an die Verhältnisse zum Anfang der Stadtsanierung erinnert.

    Wir hoffen, dass dies viele Grevesmühlener und Gäste unserer Stadt kurz verweilen lässt und anregt, sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

     

    Foto: K.Lonkowski
    Foto: K.Lonkowski

    Dies ist eine gemeinsame Aktion der Stadt und des Sanierungsträgers anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung am 21.Mai diesen Jahres. Hierzu gehören auch die Sonderausstellung im städtischen Museum sowie die Fotoausstellung von Herrn Udo Meier im Foyer des Rathauses.

    Nachfolgend möchten wir die Festschrift anlässlich der Eröffnung der Ausstellung im Museum veröffentlichen:

    Stadtsanierung in GVM gibt es seit 1991. Das sind 25 Jahre und somit, wie damals bereits angekündigt eine Generationsaufgabe.

    Ca. 67 Mill. € wurden in die Altstadt Grevesmühlen investiert, in Straßen, private Häuser, in öffentliche Bauten, in Abrisse, Betriebsverlagerungen, in städtebauliche Planungen, in Kunst, in Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.

    Der Sanierungsträger, GOS mbH, das waren in der Anfangszeit insbesondere die Herren Pettke und Granitzki und zuletzt Herr Kahl mit seinem Team haben Grevesmühlen durch den Dschungel des Förderrechts geführt. Die Arbeit unseres Sanierungsträgers wurde kontinuierlich und pünktlich von uns bezahlt. An Tagen wie diesen gilt es aber darüber hinaus auch einmal für Ihre Arbeit und vor allem für Ihren Fleiß und zugleich Professionalität zu danken.

     

    Die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter und die Bürgermeister der letzten 25 Jahre, Herr Anderko, Herr Ulrich und Herr Ditz haben Stadtsanierung stets zur Chefsache erklärt und bei allem Ringen um Einzelentscheidungen maßgeblich dazu beigetragen, dass die angedachten Projekte auch zu über 90 % auch in die Umsetzung gebracht wurden. Jedem einzelnen von Ihnen gilt der Dank der Stadt.

    Goethestraße 1, der Rathausblock, der Kita-Standort am Lustgarten zum Beispiel oder die Neugestaltungen der Straßen in der Altstadt. Die Altstadt kann sich nach 25 Jahren sehen lassen.

    Gestalterisch und inhaltlich ist die Mehrzahl der umgesetzten Vorhaben gelungen: Der Kirchturm, die Neugestaltung des Marktes, des Kirchplatzes, die Blockbereichsplanungen. Einige Projekte waren sogar preisverdächtig, preiswürdig wie unser Museums- und Vereinshaus.

     

    Dazu gehörte auf jeden Fall auch handwerkliches Geschick bei Planern und Handwerkern. Besonders hervorheben möchte ich aufgrund der langjährigen Partnerschaft hierbei das Architekturbüro Bürger, Herrn Wolfgang Bürger aus Schwerin, als auch Frau Hentschel vom gleichnamigen Architekturbüro aus Grevesmühlen, die mit Ihrer Arbeit seit 1991 generationsübergreifende Fußabdrücke hinterlassen haben.

    25 Jahre Stadtsanierung ist an unseren Bürgern nicht vorbei gegangen. Viele sind Eigentümer, die ihre Häuser auf Vordermann gebracht haben. Aber auch für Jedermann gilt: Kulturnacht, Citynacht oder Stadtfest sind ohne die Geschichte der Stadtsanierung nicht denkbar. Stadtleben und Stadtsanierung sind zwei Seiten einer Medaille.

     

    25 Jahre Stadtsanierung reichen dann aber auch, sagen Bund und Land und haben den Fördertopf für GVM nahezu dicht gemacht. Was aber hoffentlich auch folgt, sind neue Förderprodukte mit reichlich Inhalt: EFRE, LEADER, Sonderbedarf und hoffentlich viele neue Ideen zu neuen Fragestellungen. Was ist mit der Barrierefreiheit in der Altstadt, wie gehen wir mit Bäumen um, die wider Erwarten 25 m hoch wachsen wollen, wie gestaltet man die Generationswechsel und geänderten Nachfragen an den Einzelhandel in der Innenstadt. Fragen der zukünftigen Stadtentwicklung bleiben also immer aktuell.

     

    Und immer eine Aufgabe für Bürgermeister, Stadtvertreter, Eigentümer und erst recht die Bürger der Stadt.

     

    Was zudem bleiben muss, ist immer die Erinnerung. Die Ausstellung setzt da an, zeigt 25 Jahre Stadtgeschichte, zeigt Bilder vom Start. Extra in grau gehalten. Und viele Dokumente haben wir zusammen getragen, die ansonsten in Vergessenheit geraten würden. Blaupausen von den ersten Beschlüssen, ganz ohne Computer auf Schreibmaschine verfasst.

    Die Ausstellung hier sowie die Fotoausstellung im Rathaus sowie die Banner in der Innenstadt sind die gelungene Gemeinschaftsarbeit von unserer Kulturabteilung, Frau Safarjan und Herrn Rehwaldt, der GOS und nicht zuletzt von Herrn Udo Meyer, der in seinen schier unerschöpflichen Fundus Einblick gewährt. Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und wünsche uns viel Spaß und reichlich Informationsgewinn und so manchen netten Plausch über alte Zeiten.

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